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Webdesign
Kommunikation
via Internet ist mit keiner herkömmlichen Publikationsform
zu vergleichen. Auch wenn immer wieder Fernsehen, Multimedia,
Zeitschriften und andere Medien als Vergleich herangezogen
werden. Das World Wide Web hat zwar Parallelen zu den genannten
Publikationsformen, ist aber ein eigenes, neues Medium.
Das World Wide Web ist nicht
Fernsehen.
Im Internet tritt an die Stelle des passiven Konsumierens
(wie im Fernsehen) das aktive Navigieren. Nicht einer
oder dreissig Kanäle stehen zur Wahl, sondern Millionen
davon.
Das
World Wide Web ist nicht Multimedia.
Statt
praller Multimedia Welten gibt es unterschiedlichste
Software zur Anzeige der Seiten, verschiedene Rechner und
technische Ausstattung und eine dünne Datenleitung.
Man weiss nie genau, wie die Seite beim Betrachter aussieht.
Man kann auch nicht wissen, welche Bandbreite zur Verfügung
steht.
Das
World Wide Web ist keine Zeitschrift.
Statt hunderte von gedruckten Seiten, die in Sekunden
durchblätterbar sind, bleibt dem Internet Nutzer nur
das kleine gläserne Rechteck des Monitors, um
- die gesuchten Informationen zu finden
- die Inhalte zu lesen
- sich zu orientieren.
Alles,
was an Interaktion und Kommunikation stattfindet, bewegt
sich in einem kleinen Rechteck mit durchschnittlich etwa
30 mal 25 Zentimentern. Das ist die Herausforderung.
Die
Dokumente
des World Wide Web werden in einer eigenen Sprache verfaßt:
HTML. In der Hyper Text Markup Language ist alles
anders: Das Dokument bleibt dynamisch, paßt sich den Vorgaben
des Betrachtes an, nicht umgekehrt. Eine neue Herausforderung
für den Gestalter. Die einzelnen Texte sind durch Hyperlinks
miteinander verwoben. Man kann nicht nur linear lesen, sondern
nach persönlichen Interessen quer durch ein Angebot
navigieren.
Kommunikation
Via Internet können Menschen in Kontakt treten. Genauso
wichtig wie die Präsentation ist, dass hier ein direkter
und schneller Austausch möglich ist. Mail, Foren, Diskussionsgruppen.
Das Netz ist eine Einladung. Es
ist nicht damit getan, ein Plakat anzukleben.
Komplex
Nichtlineare, vieldimensionale Strukturen, erweiterte mediale
und interaktive Oberflächen schaffen zusammen mit der gewachsenen
Kultur des Netzes einen Spielraum für eine frische Auseinandersetzung
mit Information. Mit Information, die auch unterhält.
Das
Ergebnis
Das Spektrum für den Webdesigner spannt sich daher zwischen
Kommunikationstheorie, Konzeption und Visualisierung und
den ganz eigenen Regeln des Internet. Die gelungene Kombination
macht eine tolle Web-Seite aus: Anschaulich, reizvoll, unterhaltsam,
informativ und schnell.
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